4. Windows?

Ich höre oft, es sei unverantwortlich, seinen Computer ohne Virenscanner zu betreiben. Meinen Hinweis, daß Unix-Systeme wie Linux oder Mac OS X nicht gegen Viren anfällig sind, entgegnet man mit dem Argument, daß man damit immerhin verhindert, unbeabsichtigt Viren z.B. an Windows-User weiterzuleiten.

Es gibt Leute, die trinken zu viel und sterben daran, manche kiffen, manche spritzen sich Heroin, manche nehmen Crack und müssen sich dafür prostituieren.
Einige zeugen mit One-Night-Stands Kinder, für die sie lebenslang zahlen oder bekommen schlimme Krankheiten. Andere gehen einmal im Jahr skifahren und verletzen sich schwer. Viele davon tun das, weil sie es nicht anders kennen, weil es einfach zu bekommen ist, weil es scheinbar alle tun…
Menschen müssen lernen, dass ihre Entscheidungen Konsequenzen haben. Wenn ich mich meinen Problemen nicht stellen will und mein Heil in Drogen suche, an denen man krepiert, weil das “einfacher ist”, dann soll es so sein. Ich will sie dafür nicht extra strafen, sie sind schon gestraft genug. Genauso wie bei Windows.
Wer es sich “einfach” machen will, weil die “Dealer” überall sind, der wird dann halt darunter leiden.

Verständnis ja. Mitleid nein. Und vielleicht auch noch mit in den Sumpf gezogen werden, weil ich Ressourcen und Stabilität durch die Installation eines Virenscanners opfern soll, damit die Gefahr für die Windowsuser geringer wird wäre, als sollte ich meine Haustür offen lassen, damit ein obdachloser Drogenjunkie im Winter nicht erfriert.

Ich toleriere ja Windowsuser. Ich habe aber kein Interesse, sie auch noch zu pampern. Einem Windowsuser zuhören ist wie bei MTV-Jackass zuzusehen. Man zuckt unwillkürlich zusammen, empfindet aber kein Mitleid.

“Ich würde meinen Kindern lieber Drogen geben als Windows.” (Scott McNeely, SUN Microsystems)

 

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